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19. März 2014

Umgangsregelungen in den Osterferien

Category: Allgemein – admin – 09:28

UmgangsrechtDie Osterferien stehen wieder vor der Tür und bei vieen Trennungseltern entbrennt mal wieder der Streit, bei wem das gemeinsame Kind die Osterferien verbringt. Auch wenn man eine Umgangsregelung in beiderseitigem Einverständnis regeln sollte, gibt es richtungsweisende Urteile zur Umgangsregelung an Feiertagen und in den Ferien. An den Feiertagen Weihnachten, Ostern und Pfingsten verbringt das Kind in der Regel den 1. Feiertag beim alleinerziehenden Elternteil, den 2. Feiertag beim umgangsberechtigten Elternteil. Grundschulkinder verbringen ihre Ferien jeweils zur Hälfte bei beiden Elternteilen. Dennoch muss überlegt werden, ob das Kind die Trennung vom betreuenden Elternteil für eine längere Zeit verkraften kann, und bei Jugendlichen, ob sie nicht lieber mit Gleichaltrigen ihre Ferien verbringen wollen. Kinder ab dem 10. Lebensjahr sollte man bei der Umgangsregelung ein Mitspracherecht einräumen. Geburtstage, Kommunionen und Konfirmationen werden in der Regel beim alleinerziehenden Elternteil gefeiert. Der andere Elternteil sollte aber mit in die Familienfeiern eingebunden werden.
Übernachtungs- oder Verpflegungskosten bzw. Fahrtkosten im Zusammenhang mit dem Umgang mit einem Kind, hat der umgangsberechtigte Elternteil zu tragen. Die Kosten können nicht auf den Kindesunterhalt angerechnet werden. Diese sind bereits durch die Kinderfreibeträge bzw. das Kindergeld, die beiden Eltern hälftig zustehen, steuerlich abgegolten.

Foto: © goodluz / Fotolia

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